Soziales

• Im Moment warten über 500 Wörglerinnen und Wörgler auf leistbare Wohnungen. Es ist daher unumgänglich, dass die Stadt Wörgl im Wohnbau Initiativen setzt. Bestehende Anlagen sollen renoviert, modernisiert und gegebenenfalls verdichtet werden.

• Erhöhte Priorität muss dem "Betreuten Wohnen" zugemessen werden, da diese Form der Betreuung immer wichtiger wird. Eine Erweiterung dieses Angebots hat daher absoluten Vorrang.

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• Im Zuge des Seniorenheim-Zubaues wird auch die Tagesbetreuung erweitert. Dieses Thema muss unbedingt so schnell wie möglich auf Schiene gebracht werden, da hier die Nachfrage Tag für Tag steigt.

• Der Ausbau von Kinderkrippen ist unumgänglich. Die Gruppengröße muss auf die gesetzliche Höchstgrenze reduziert werden, damit unseren Jüngsten die bestmögliche Betreuung zuteil wird.

• Das Thema „Gesunde Ernährung“, vorzugsweise natürlich mit Produkten von Händlern aus der Region, hat nicht nur in der Kinderbetreuung sondern in allen Gemeindeinstitutionen Einzug zu halten.

• Viele Wörglerinnen und Wörgler haben Bedarf an sozialer Unterstützung. Eine anonyme Anlaufstelle ist hierfür unbedingt einzurichten.

• Generationenübergreifende Betreuungsmodelle sind für alle Altersgruppen wünschenswert und im Zuge des Seniorenheimausbaues umzusetzen.

Für all diese Vorhaben ist eine enge Vernetzung und eine gute Gesprächsbasis mit dem Land Tirol essentiell, da nicht alles auf dem Budgetrücken der Gemeinde ausgetragen werden kann und soll.

Bildung

• Die Verwirklichung der gesetzlichen Gruppenhöchstgrenze von 20 Kindern pro Kindergartengruppe ist ein Muss, um eine pädagogisch wertvolle Arbeit gewährleisten zu können.

• Der Ausbau und die Sanierung der Pflichtschulen ist ein weiteres Thema, dass es anzupacken gilt. Hier gilt es vor allem alternativen Denkansätzen Gehör zu verschaffen.

Inklusion

Inklusion/Integration

   • Das Thema "Barrierefreiheit" in allen öffentlichen Gebäuden und auf Straßen und Gehsteigen muss weiter vorangetrieben werden.

   • Mit dem Verein „Kommunity“ ist bezüglich des Themas „Inklusion“ ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gelungen. Daher muss die Zusammenarbeit mit dem Verein weiter ausgebaut und dessen Arbeit weitestgehend unterstützt werden.

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   • Die Einrichtung einer "Ehrenamtskoordination" war eine wichtige Maßnahme für die Zukunft. Dem Ehrenamt gebührt Dank und Anerkennung und es ist aus dem gesellschaftlichen Leben nicht mehr weg zu denken.

   • Das Thema "Flüchtlinge" kann und soll nicht völlig auf die Gemeinden abgewälzt werden. Keine politische Fraktion kann entscheiden, ob Flüchtlinge aufgenommen werden oder nicht. Jede andere Aussage wäre absolut unseriös. Solange es die Vorgabe des Bundes zur Aufnahmen von Flüchtlingen gibt, ist es unsere Aufgabe, sie bestmöglich zu integrieren und keine Zentren für deren Unterkunft zu bilden.

Verkehr

• Die Fertigstellung der Nordtangente ist von fundamentaler Notwendigkeit. Dies kann aber nur mittels Finanzierung durch das Land erfolgen. Die regionale und überregionale Bedeutung der fertigen Nordtangente wurde in mehreren Gesprächen von Dr. Andreas Taxacher mit LHSTV Josef Geisler aufgezeigt. Der LHSTV signalisierte vor allem bei einer Besprechung vor Ort durchaus Wohlwollen für das Projekt.

•  Das städtische Verkehrsnetz ist sanierungsbedürftig. Durch die Optimierung von Kreuzungsbereichen kann einerseits der Verkehrsfluss verbessert, andererseits auch die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern erhöht werden.

Arbeit und Wirtschaft

• Die Schaffung von qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen liegt auch in der Verantwortung der Stadt. Wer der Wirtschaft positiv gegenüber steht, der schafft Arbeitsplätze. Die Förderung von Betriebsansiedlungen und die Unterstützung der ansässigen Unternehmen bringt und sichert Beschäftigung. Die daraus resultierenden höheren Einnahmen für den Gemeindehaushalt sind ein wichtiger Effekt einer florierenden Wirtschaft. Die beste Wirtschaftsförderung zeigt sich in einer raschen und unbürokratischen Abwicklung von Verfahren. Hier soll Wörgl eine Vorreiterrolle für effiziente und lösungsorientierte Abläufe übernehmen.

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   •     Die Förderung einer regionalen Identität, verbunden mit einer Aufwertung der einheimischen Erzeugnisse und Produkten aus Landwirtschaft und Wirtschaft (z.B. durch einen ganzjährigen Bauernladen, durch ein Geschäft, das sich auf in Wörgl produzierte Waren spezialisiert) soll forciert werden.

  • Vom EPU bis zum Großbetrieb, jeder hat seine Berechtigung und muss bestmögliche Unterstützung durch die Stadt erfahren.
Freizeit

Erholung und Freizeit

• Ein wichtiges Anliegen ist uns die Erhaltung und die Attraktivierung, sowie der Ausbau unserer Naherholungsgebiete. Der Süden Wörgls soll, wie im Raumordnungskonzept vorgesehen, den Themen Erholung, Sport und Regeneration vorbehalten werden. Spazier- und Wanderwege müssen betreut und gepflegt werden. 

Der Kleinkinderschilift (schifahren, rodeln, rutschen, etc.) ist ein großer Wunsch vieler Wörglerinnen und Wörgler und soll somit zeitnah realisiert werden.

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• Mensch und Hund sollen den Naherholungsraum in Wörgl gemeinsam friedlich nutzen können. Eine Möglichkeit dafür wäre die Schaffung von Hundezonen (eingefriedete Hundewiesen).

• Maßnahmen zur Verschönerung des Ortsbildes, zum Beispiel in der Fassadengestaltung, der Gestaltung von Plätzen, bei den Stadteinfahrten, etc. müssen gesetzt werden. Vorreiter soll hier die Stadtgemeinde selbst sein.

 • Auch die Unterstützung der Vereine, besonders in infrastrukturellen Punkten (Vereinslokale, Sportstätten, Proberäume, etc.) muss forciert werden. Insgesamt gilt es, die sozialen Bedürfnisse aller Generationen wahrzunehmen und das Angebot entsprechend zu gestalten. Hier wäre zum Beispiel ein Generationenspielplatz anzudenken.

Hochwasserschutz

2010 begannen wir engagiert den „Lückenschluss Inn“ (Schutzdamm nördlich der Autobahn) in Angriff zu nehmen. In vielen Gesprächen und Verhandlungen auf Bezirks- und Landesebene wurde versucht, ein baureifes Projekt zu entwickeln.

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Der Schock und die Ernüchterung waren allerdings groß, als wir mit der neuen Abflussstudie Inn konfrontiert wurden. Alles bis dahin Verhandelte war plötzlich null und nichtig. Wir standen vor einer völlig neuen Situation: gelbe und rote Zonen, Retentionsräume, Unterlieger, Regensburger Verträge, usw.

Zu diesem Zeitpunkt verließen in Wörgl einige PolitikerInnen den gemeinsamen Weg. Dadurch wurden die Gespräche mit Landespolitikern und Beamten immens erschwert.

Mit der Gründung von Planungstreffen kam wieder Bewegung in den Hochwasserschutz Inn. Bei diesen Sitzungen versammelten sich Vertreter des Landes, der Bezirkshauptmannschaft und aller Gemeinden, die zukünftig Mitglieder des zu gründenden Wasserverbandes sein sollten.

Beim Treffen am 30. Juni waren Vertreter aller Gemeinden zugegen, und es wurde eine Marschrichtung besprochen, die alle mittragen können. Neben anderem sollen vor allem 3 Rückhaltebecken die Auswirkung des Schutzdammes auf die Unterlieger ausgleichen. Eine Detailplanung hierfür wurde zwischenzeitlich vom Land in Auftrag gegeben.

Wenn wir zukünftig alle an einem Strang ziehen, wenn wir gemeinsam mit dem Land (und anderen wie ÖBB, Asfinag, ..) den ausverhandelten Weg beschreiten, werden wir den Hochwasserschutz zu einem guten Abschluss bringen. Für politisch oder persönlich motivierte Querschüsse darf kein Platz bleiben.

Schauen wir nicht zurück, schauen wir nach vorne und bewältigen wir diese Aufgabe gemeinsam!

Wir alle wissen, dass in Sachen Hochwasserschutz mit Latreinbach, Lahnbach und dem Gießen noch große Brocken vor uns liegen!

Landwirtschaft und Umwelt

Wald, Wiesen und Felder sind nicht nur Lebensraum für Tiere und Pflanzen und Erholungsort für uns Menschen, sondern auch die wirtschaftliche Grundlage unserer Landwirte.

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Daher ist es uns ein großes Anliegen, jede Seite zu unterstützen und ein gutes Miteinander zu schaffen. Für Spaziergänger und Sportler stellt es z.B. kein Problem dar, nur die ausgewiesenen Strecken und Wege zu benützen. Weiters sollte das Gassi-Sackerl für jeden Hundebesitzer eine Selbstverständlichkeit sein, schützt es doch letztlich uns alle in der Nahrungskette vor Krankheiten. Diese Kleinigkeiten ersparen unseren Bauern viel Ärger und Mehrarbeit.

Unseren Boden nicht zuzupflastern, sondern sich dieses wichtigen Schatzes bewusst zu sein, freie Grünflächen zu erhalten und verantwortungsvoll nur das zu verbauen, was notwendig ist - das setzen wir uns zum Ziel.

Für eine Stadt wie Wörgl ist es ein Glücksfall, Heimatort so vieler Bauern zu sein. Die Chance, hochwertige lokale Produkte vor unserer Haustür zu haben, sollten wir nicht ungenützt lassen! Das Schlagwort von der Regionalität kann mit einem Bauernladen zur Direktvermarktung der frischen, selbstgemachten Waren unserer Landwirte zum Leben erweckt werden. Das wäre doch ein Genuss für uns alle!

Ein Großteil der Bauernschaft produziert Milch als Haupteinnahmequelle und liefert diese an regionale Milchverarbeitungsbetriebe. Deshalb setzen wir uns für den Erhalt bzw. die Wiederaufnahme der Schulmilchaktion für alle Wörgler Kinder ein.

Gesunde Ernährung darf nicht nur eine schöne Floskel sein, sondern muss bereits im Kindesalter vorgelebt und zur Selbstverständlichkeit werden. Unsere Bäuerinnen gehen schon jetzt immer wieder in die Kindergärten und Schulen, um das Bewusstsein der Kinder für die „gesunde Jause“ zu bilden. Dieses Angebot möchten wir gerne in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ausweiten.